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Reise durch Nord-/Nordwestamerika – Teil 3

Wir bekommen keinen Platz auf dem Camp und fahren zurück in die Natur. Wir haben eine gute Nacht in Timberlake  - und einen  Cache am Morgen.

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Wir fahren wieder an den Columbia-River und sehen einen Güterzug mit 115 Waggons und 3 Loks neben uns. Was die wohl transportieren? Leichen aus Kanada von Gabriel Burns? Leider gibt es davon kein Bild.

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Die Fotos wurden im Staat Washington aufgenommen, die gegenüberliegende Flußseite gehört zu Idaho.

So wie auf diesem Bild, begleitete uns Trump durch den gesamten Staat.  Das war aber auch das einzige, was in dieser herrlichen Landschaft störte. Von Hillary haben wir übrigens nichts gesehen.dsc_0965

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Bei Maryhill sind wir auf die "Höhe" abgebogen. Es war wie Prärie, allerdings ohne Kühe, wir sahen nur vereinzelt Pferde. Die Landschaft war ohne große Vegetation. Dafür sahen wir auf dem uns zur Rechten hinziehenden Kamm unglaublich viel Windräder Die Amerikaner scheinen ökologisch doch hinzu gelernt zu haben.

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Vor Toppenich fahren wir durch fruchtbare Felder mit Wasserdurchläufen und sehen wahrscheinlich genmanipulierten Mais, Hopfen und tolle Weinfelder.

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Wir befinden uns im indianischen Yalimaland, in dem noch die Gesetze der Stämme gelten. Das merkten wir beim Tanken. Der Sprit war sehr billig. 1 Gallone Diesel (3,785411784 l) bekamen wir für Dollar 2,47.  Bei uns würde das 4,121  € kosten (Stand: 21.10.2016). Man darf aber nicht vergessen, dass unser rollendes Einfamilienhaus mindestens doppelt so viel Sprit benötigt, wie das Büsle. Die Menschen im Supermarkt hatten größtenteils typisch indianische Gesichtszüge.

Auf der Interstate 82 ging es Richtung Richland an Weinfeldern und Tumbler weeds, die über die Straße flogen, vorbei.

Wir fuhren einen Umweg, weil wir bei "best by"  einen ziemlich teueren Akku für meinen neuen Foto kaufen mußten. Das Original lag - in der Rossinistrasse. Hier ist man halt fast im Niemandsland und da ist nicht überall ein Mediamarkt!

img_0222Wir waren nach wie vor auf der Interstate 82, die historisch gesehen den Spuren von Lewis und Clark folgt, zwei Trappern, die im 18. Jahrhundert den Grundstein für diese Region legten.

Die gelben Schulbusse sind überall präsent, und man kann sich vorstellen, dass viele Schüler ihren Schlaf am Morgen im Omnibus nachholen, und am Nachmittag auf der Reise ihre Hausaufgaben erledigen.

Pomeroy war endlich einmal ein Ort, durch den wir bummeln und den wir besichtigen konnten. Sonst bestanden die Orte mehr oder weniger aus zusammen gewürfelten Ansiedelungen mit riesigen Getreidesilos. Es ergab sich vor allem auch die Gelegenheit, ein richtig schönes Hemd für Wolfgang als Souvenir zu kaufen.

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Armin lernte eine sympathische 80-jährige Frau kennen und erfuhr bei der Gelegenheit sehr viel über den Ort und das amerikanische Gesundheitssystem.

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Der schöne Hund im Kofferraum hat natürlich sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

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Nach Richland überquerten wir den Yakima und kamen über eine wahnsinnige Brücke wieder an den Columbia. Er hatte Seen an seiner Seite und später überquerten wir ihn  auf so einer Brücke noch einmal.

Weinanbau soweit das Auge reichte: "Red Mounten" Winzer in gehörigem Abstand mit "taste it" (wir natürlich nicht!).

Auf den Höhen zu unserer rechten so viele Windräder, wie noch nie gesehen! Wir dachten bisher immer, dass es nirgends so viele Windräder auf einem Platz gibt, wie bei Paderborn in Westfalen.

Der Columbia bog rechts in seine Felsenlandschaft wieder ein und bei uns ging es auf der East 12 weiter nach Walla Walla zu unserem Campingplatz. Ein angedachter Stadtspaziergang entfiel, denn wir waren an der Peripherie. Dafür gingen wir später auf Cachesuche, doch die aufkommende Dunkelheit und das Umfeld machten uns einen Strich durch die Rechnung. Später spielten wir noch Karten. Ich verlor nicht!

Aus dem geschichtsträchtigen Walla Walla, ein Weißer Namens Whitmann wollte hier die Indianer missionieren (ihm wird sich in der Historie wohlwollend erinnert) und kam dabei um-Kämpfe am laufenden Band!

 

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