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Das große kulturelle Ereignis in Leinburg am 7. Juli 2018 

Ein Mega-Event

Vor wunderschöner Kulisse

Bei traumhaftem Wetter.

Die German-Boys (der Männergesangsverein Germania 1872 Leinburg.

 

Die "Konkurrenz" aus Schwarzenbach-Dörlbach

 

 

 

 

 

Und vom Gesangverein "Vorwärts" aus Leinburg

Nach dem Konzert wurden fleissig die sommerlichen Temperaturen genutzt. Es war ein schöner Abschluss. Mit schmackhaften Broten, von fleißigen Sängern und Angehörigen der Sänger liebevoll gerichtet, natürlich auch mit dem guten Leinburger Bier und einem ebensolchen Wein.

Die mitwirkenden Chöre. Leider gibt es keine Bilder vom Posaunenchor Leinburg, der mit schmissigen Melodien das musikalische Angebot bereicherte.

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Wer weiß, wer oder was "Spätzlelover" ist oder sind? Bis jetzt wahrscheinlich keiner, der das liest.

Hier sind "Spätzlelover". So nennen sich Elisabeth und Michael bei Geocaching.
Heute war ein besonderer Tag:

"Spätzlelover" meets "Buessle"

"Buessle" muss man wohl nicht mehr vorstellen . Uns kennt man. Wir waren Gastgeber für ein kräftiges Frühstück. Anschließend brachten wir das Büsle zur Reparatur nach Neumarkt, weil immer noch an der falschen Stelle Wasser austritt.

Elisabeth und Michael hatten Zeit, und fuhren mit. Die Reise war wohl vorbereitet. Touristisch natürlich, vor allem aber - auch natürlich - für die gemeinsame Suche nach kleinen Döschen.

Da gibt es unweit von der Reparaturwerkstätte einen wunderschönen Baum.

Vor diesem Baum stand im Juli ehrfürchtig der Opa. Er hatte zur Oma gesagt: "Ich hole nur schnell einen Cache, in einer halben Stunde bin ich wieder da." Er war auch rechtzeitig wieder da. Frustriert. Von wegen: Schnell holen! Der Cache war oben, der Opa unten, und hinauf kam er - auf keinen Fall.

Heute sollte das anders werden. "Spätzlelover" war ja dabei. Also frisch das Büsle in der Werkstatt abgegeben und dann zu Fuß zu dem wunderschönen Baum.

Der wird zunächst skeptisch begutachtet.

Doch dann ergreift Michael die Initiative. Er versucht es aus eigener Kraft.  Das reicht nicht. Er bekommt zarte Unterstützung:

Die Unterstützung wird intensiver. Und es klappt tatsächlich.

Und Michael wurde fündig. Der Cache konnte geloggt werden. Der Abstieg war leichter.

 Damit war die Geocaching-Tour noch nicht beendet. Als nächstes stand ein interessanter Earthcache auf dem Programm. Eine Sandstein-Wand, die von uns geologisch fachmännisch begutachtet wurde.

 

Der Ausflug endete, nach einem weiteren Cachefund, der leider nicht dokumentiert wurde, in Kastl. Dort besichtigten wir die Klosterburg, die dem Vernehmen nach demnächst eine Außenstelle der Bayerischen Fachhochschule für Polizei werden soll. Und auch an dieser historischen Stelle war "Spätzlelover" erfolgreich aktiv:

      

Zielstrebige An-näherung,

kurze Suche,

Erfolg-reicher
Zugriff

Sage keiner, wir hätten die Kultur vernachlässigt. Natürlich haben wir intensiv die Klosterkirche besichtigt.

    Es war ein wunderschöner Tag.

Es war Armin, der - vor allem beim Opa - vor drei Jahren (fast) eine Sucht auslöste: Die Suche nach kleinen Döschen in allen denkbaren Verstecken.
Mit ein klein wenig Stolz berichten wir, dass wir inzwischen 1800 Mal erfolgreich einen Geocache gefunden haben.

Jetzt besuchte uns Armin in Hüttenberg, und da haben wir uns für unseren Mentor etwas besonderes ausgedacht. Es gibt nämlich in der Nähe von Paradies (so heißt das wirklich) am Hochrhein einen Geocache, an den sich der Klaustrophobiker Opa nicht einmal annähernd herangetraut hat. Diesen Cache wollten wir Armin zeigen.

Was wir wussten, aber nicht bedacht hatten: Armin ist  Arachnophobiker.

Arachnophobie

Aber der Reihe nach.

Der Geocache "Sandburg" liegt ca. 5 km östlich von Schaffhausen, nahe beim Hochrhein.  Der Cache hat mit vier von fünf Graden zweimal fast den höchsten Schwierigkeitsgrad. Bei der Schwierigkeit, den Cache zu finden und bei der Schwierigkeit des Terrains.

Diese Schwierigkeiten schienen uns allerdings bei unserem Mentor durchaus angemessen.

 

 

Armin war natürlich sofort damit einverstanden. Wir bereiteten ihn darauf vor, dass es schwierig und seine Kleidung mindestens schmutzig wird.

Vor Ort:

 

 

 

Im Hintergrund ist bereits erkennbar, warum der Klaustrophobiker zurückgeschreckt ist, als er nur seinen Kopf in das Rohr steckte.

Armin zieht einen "Einsatzanzug" der Polizei BW an.

Und das erwartet Ihn:

Ein etwas mehr als schulterbreites Rohr, ca. 8 m lang, das sich am Ende vermutlich verzweigt.

Armin zeigt sich im Kampfanzug, noch freudig erregt.

Andere waren auch erregt, aber bei weitem nicht so freudig.

 

 

 

 

 

Auf gehts:

Armin macht sich, mit seinem Handy, einer Taschenlampe und  einem Kugelschreiber (für den Eintrag im Logbuch) bewaffnet, auf den Weg.
Für die Zurückgebliebenen beginnen bange Minuten.

Hier einige Aufnahmen aus der "Innensicht"

Es ist nichts mehr zu sehen und auch nichts mehr zu hören. Hoffentlich kommt er bald wieder. Es wird ihm doch nichts passiert sein ?!

Nach endlos langen, bangen Minuten war zuerst ein leises Schaben zu hören, und schließlich erkannten die Zurückgebliebenen am Ende des Tunnels das Licht der Handy-Taschenlampe.

Gott sei Dank, er kommt zurück.

Der mutige Höhlenforscher wird freudig begrüßt. Und er war froh, wieder das Tageslicht zu erblicken.

 Nützlich: Der "Einsatzanzug"

Leider können wir nicht zeigen, wie sich der Gang am Ende des Rohres entwickelte. Er ging, Armins Bericht zufolge, nach links und rechts weg und zweigte dann jeweils wieder in Nebenhöhlen ab. Man konnte gebückt gehen, hatte aber keine Orientierungshilfen. Irgendwo in einem Nebengang - so der Hinweis zum Geocache - war der Cache versteckt.

Was es aber zuhauf gab waren Spinnweben mit und ohne Inhalt.

Diese und die fehlende Orientierung bewogen Armin, die Suche nach dem Cache abzubrechen. Er meinte, dass alles deutlich unproblematischer gewesen wäre, wenn jemand mit ihm zusammen die "Forschungsreise" unternommen hätte.

Die, die ihn hineingeschickt hatten, und dann bang auf ihn warteten, wären als Begleiter auf jeden Fall völlig ungeeignet gewesen.

Wir sind auf jeden Fall voller Bewunderung dafür, wie Armin seine Phobie unter Kontrolle hatte. 

 

So, heute wird die Sache zu Ende erzählt.

Wir wollten eigentlich noch die Geschichte des so genannten "Finals", also der Stelle, an der der Chache versteckt wurde, lesen. Das ist uns technisch nicht gelungen. Irgendjemand hat da den Daumen drauf. Elisabeth vielleicht?

Naja, auf jeden Fall konnten  wir an unserer Wehrkirche in Katzwang die nächsten Koordinaten errechnen. Bei Google-Maps ausprobiert, führten sie uns in eine sehr verdächtige Gegend. screenshot-2016-12-12-18-18-34Wir waren uns sofort einig: Das mußte einfach stimmen!

Wir planten also einen Ausflug nach Leinburg nach den Feiertagen. An Neujahr war die Gelegenheit für uns günstig. Wir starteten eine Anfrage bei Doris und Holger, ob die Chance besteht, nach der - hoffentlich erfolgreichen - Suche die kalten Knochen am Kachelofen aufzuwärmen. Ob unser Hinweis auf Weihnachtsplätzchen, die wir mitbringen würden, zur sofortigen Einladung führten, entzieht sich unserer Kenntnis, wir gehen aber davon aus, dass wir auch so willkommen waren.

Wir fuhren also zu den errechneten Koordinaten. Der Weg führte uns wenige Meter an Holgers Wohnung vorbei auf den Moritzberg. Dort kennen wir uns einigermaßen aus. Wir waren in den letzten Jahren mehrfach und zu jeder Jahreszeit dort, leider immer am falschen Tag. Das einladende Wanderlokal mit seinem herrlichen Biergarten war jedesmal geschlossen.

Ein Parkplatz, möglichst hoch, um unnötige Anstiege zu vermeiden, war schnell gefunden20170101_135115. Wir packten uns ordentlich ein, denn es war doch ganz schön winterlich kalt.
Interessant die Drohung im Hintergrund: Sollte die vom bayerischen König Horst (Seehofer) zunächst befürwortete, dann abgelehnte, parallel doch geplante Stromtrasse hier entlang führen, so informierten die Trassengegner, könne man von dieser Stelle aus nicht mehr los gehen.

Der Weg Richtung Zielkoordinaten kam uns ein wenig vor, wie der Kammweg im Teutoburger Wald. Zumindest pfiff der Wind genauso, wie dort, vergleichbar sind aber auch die schönen Ausblicke aufs Tal20170101_135513. Wir hatten richtig schönen Sonnenschein, der uns durch die laublosen Bäume hindurch ein klein wenig wärmend erreichte. An einer Weggabelung entschieden wir uns für den rechten Weg,20170101_135703 obwohl die Wanderzeichen nach links wiesen. 20170101_135300Das war gut so, wir kamen nämlich aus dem Wald heraus zu einer Bank, die einen herrlichen Blick auf Unterhaidelbach bot, Holgers Wohnort.

20170101_140044Von dieser Stelle aus mußten wir, glaubte man dem Kompaß, direkt auf das Cache-Versteck schauen20170101_135855. Es galt allerdings, zuerst ein Feld zu umgehen. Cacher schädigen Bauern genauso wenig, wie die Natur! Es muß sehr kalt gewesen sein in der Nacht zuvor. 20170101_140228Die Tannen hatten noch am frühen Nachmittag kräftig Reif auf den Ästen.

64 Meter vor dem angepeilten Ziel standen wir hier: "Privatgrundstück, Betreten verboten". 20170101_140352Naja, wir zeigen das nur der Vollständigkeit halber. 2 m weiter konnten wir über einen Waldweg auf das Versteck zugehen, ohne erkennbar Privatbesitz zu betreten. Nach Durchqueren des kleinen Waldstückes, in Waldrandnähe, bekamen wir einen Schreck. Ein Jägerstand! Snoopy wird doch hoffentlich nicht beim Wildern erwischt worden sein. 20170101_140518Obwohl, mit dem Wildern hatte er es eigentlich nicht so. Das war ihm zu mühsam. Der Futternapf war einfacher zu erreichen.

Für uns begann nun die Detailsuche. Laut GPS befanden wir uns in unmittelbarer Nähe des Finals. Am Jägerstand zu suchen, erübrigte sich. Da müßte der Jäger zustimmen, und die mögen Cacher nicht so besonders, weil sie vermuten, dass diese ihr Wild aufschrecken.

Wir schlichen von Baum zu Baum, schauten unten, schauten oben - und wurden relativ schnell fündig:

20170101_140937Mit der Erfahrung von 1382 gefundenen Geocaches (Stand 2.1.2017) erlauben wir uns folgendes Urteil:

Das ist eine sehr schöne Bastelarbeit, toll versteckt, in herrlicher Umgebung. Und der Cache genießt auch noch eine gute Aussicht:

20170101_141333Mit unserem Cacher-Erfolgserlebnis fuhren wir in Richtung des wärmenden Kachelofens, nicht ohne unterwegs noch GC5GA93, den Cache "Reichsautobahn 86 - Behlengraben" zu suchen und als ersten - offiziellen - Cache im Jahre 2017 zu finden. Die Geschichte der Reichsautobahn 86 wäre erzählenswert. Aber das machen wir vielleicht ein andermal.20170101_14481520170101_144623

Am wärmenden Kachelofen in Leinburg gab es kühlenden Sekt zur Begrüssung des Neuen Jahres, leckeren Apfelkuchen, Kaffee und nette Gespräche mit Doris, Holger, Gertraud und Karl (den Eltern von Doris).

Der schöne Nachmittag wurde abgerundet mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Neuen Jahr, der - das fanden wir sehr interessant - in der Evangelischen Kirche von Leinburg begann und nach einem Spaziergang durch das Dorf in der Katholischen Kirche endete.

Noch einmal zum Multi-Geocache "Snoopyle".

Der Weg von Katzwang nach Leinburg ist ziemlich weit:

screenshot-2017-01-02-19-08-42Wir haben Zweifel, ob ein Multi-Geocache über so weite Entfernungen gehen darf. Am 7.1.2017 werden wir bei einem Cacher-Event in Pruppach bedeutende Cache-Besitzer treffen und danach fragen.

Auf jeden Fall wollen wir den Cache-Fundort in Leinburg behalten. Diese Stelle ist zu schön. Dann müssen wir halt um Leinburg herum noch ein paar Stationen finden. Das dürfte nicht allzu schwer sein.

Wir bedanken uns bei allen Aktivisten, die an dieser wunderbaren Idee mitgewirkt haben. Das war wirklich ein tolles Geburtstagsgeschenk. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

Schade nur, dass wir ihn nicht gefunden haben:

19790400snoopy

Heute haben wir uns, quasi als Jahresabschluß, einen besonders schwierigen Cache ausgesucht. Schaut ihn Euch einmal an, und überlegt, ob der überhaupt zu machen ist:

20161230_154545Dieser alte Baumstumpf birgt ein Geheimnis, wenn man ihn hoch hebt. 20161230_154531Ein weißer Plastikdeckel liegt auf dem Boden. Nimmt man den Deckel weg, zeigt sich etwas neues. 20161230_154522Ein Rohr im Rohr, scheinbar mit einem Schraubverschluß oben.

Zieht man dieses Rohr heraus, zeigt sich folgendes Bild: 20161230_154511Öffnet man diese Dose, die keinen Schraubverschluß hat, sondern eine Art Korken, kommt überraschendes zutage. 20161230_154229Eine Flasche, aus der ein Holzstab herausschaut. Im unteren Teil des Holzes ist eine Schraube mit Mutter angebracht, die offenkundig verhindert, dass man das Holz aus der Flasche ziehen kann.

Daneben liegt in der Flasche ein knochenförmiges Metallteil20161230_154243, das nach unserer (später bestätigten) Vermutung das begehrte Logbuch enthält, wenn man auf einer Seite einen Deckel abschraubt. Dieses Teil muß man aber vorher aus der Flasche bekommen.

Wir haben den Cache geloggt. Wie, verraten wir nicht  🙂

Durch - natürlich - einen Geocache wurden wir auf eine Skulpturenausstellung direkt neben der B 2 zwischen Schwabachund Weissenburg aufmerksam.20161229_140421

Uns haben die Skulpturen sehr gefallen. Schaut sie Euch einmal an:

 

Liebe Enkelkinder: Da wäre uns sicher einiges eingefallen, denken wir.

Eigentlich wollten wir heute, am 19. Dezember 2016, einem nebeligen, unfreundlichen Tag, nur für das große Weihnachtsessen am 26.12. einkaufen. Nach dem einkaufen schien aber einigermaßen überraschend die Sonne. Spontan entschlossen wir uns, einen kurzen Spaziergang zu unternehmen. Und wenn wir schon spazieren gehen, wäre ein kleiner Cache auch nicht schlecht.

Gesagt, getan, ein unentdeckter Cache war tatsächlich in der Nähe von Katzwang noch zu finden (:-)), und wir stellten den Corsa auf einem Waldparkplatz nahe Wendelstein ab. Wir waren in dieser Gegend früher schon einmal unterwegs. Jetzt gingen wir auf einem anderen Weg und wurden von einem herrlichen Wald mit kleinen Schluchten, kleinen Seen und Steinbrüchen überrascht. Schön war es.

Ja, und dann kamen wir an die Stelle, an der unser Cache versteckt sein sollte:

img_1292Laut Hinweis "hinten" "unten". Der Opa stürmte natürlich sofort vornweg und versuchte "nach hinten unten" zu gelangen. Er schaffte es - nicht -. Weder frontal, noch seitlich oder rückwärts, nicht mit dem Kopf zuerst, auch nicht mit den Füßen. Da war guter Rat teuer. Naja, so teuer dann auch wieder nicht, die Lösung lag ja auf der Hand:

img_1293 img_1294 img_1295 img_1296 img_1297 img_1298 img_1299

Und hier ist unser Eintrag ins Logbuch:

Das ist wirklich eine wunderschöne Gegend zum spazieren gehen. So erwartet man die Landschaft dort eigentlich nicht. Es hat uns Spaß gemacht. Der leicht übergewichtige Fahrer vom Büsle hätte den Cache allerdings nicht loggen können, hätte er seine wesentlich besser geeignete Beifahrerin nicht dabei gehabt. Danke fürs verstecken. Für uns ist dieser Cache ab sofort ein Favorit.

Der Fotograf bittet die schlechte Qualität der Bilder zu entschuldigen. Es mußte einfach schnell gehen. Und noch eins: Der Eingang führt in den Bierkeller eines Gasthauses, das früher mitten im Wald stand.

Nach einem sehr schwierigen Examen in Sachen Geocaching bei der wunderbaren Geburtstagsfeier in Heitersheim 20160723_191049bekamen wir ein Geburtstagsgeschenk, über das wir uns sehr gefreut haben:

Wir bekamen von unseren Söhnen und Enkeln den ersten Cache geschenkt, den wir selbst für andere Cacher legen können - falls wir ihn finden. Das ganze nach (Stand heute) 1360 gefundenen Caches seit dem Beginn dieser durch Armin erzeugten Leidenschaft am 14.8.2014. Gefunden in neun europäischen Ländern (D, CH, F, A, SLO, E, B, NL, L) und in den Vereinigten Staaten, gefunden vom Team "astonee" und "Buessle"img_0524.

Es hat relativ lange gedauert, bis wir mit der Suche nach "Snoopyle" beginnen konnten. Heute, am 12.12.2016, war es so weit. Wir konnten auf die nötigen Informationen aus dem Internet zurück greifen und mit der Suche beginnen.

Die ersten Koordinaten wurden uns freundlicherweise zusammen mit einer spannenden Geschichte vorgegeben:

Snoopy sucht seine Hundehütte

Stage 1

Wie alle Peanuts-Freunde wissen, hat Snoopy eine besondere Beziehung zu seiner Hundehütte – sie ist seine Heimat und Wohnung; sie ist sein Büro, „auf“ dem er Bücher und Briefe schreibt; sie ist sein Flugzeug, das er als Flug-Ass im ersten Weltkrieg heroisch fliegt, um den Roten Baron zu bekämpfen; Snoopys Hundhütte ist verloren gegangen! Wir müssen sie finden.

Zunächst sollte Snoopy mit seinem Freund Woodstock sprechen, den er an den ersten Koordinaten zu finden erhofft. Vielleicht hat dieser ja eine Idee, zumindest hat er ihm das zuletzt stenographiert: „‘‘‘ ‚ ‚‘ ‚‘‘ ‚‘‚‘“!

Also gehst Du jetzt zu den folgenden Koordinaten und suchst nach Hinweisen.

49° 25.327' N / 011° 02.735' O

Diese Koordinaten zu finden, war für die 1360fach gestählten Geocacher kein Problem. Google maps ist da sehr auskunftsfreudig.screenshot-2016-12-12-17-09-14

Heute, am 12. 12. 2016 begaben wir uns zu den Koordinaten und trafen - nicht mehr ganz überraschend auf bekanntes Terrain.
Vor Ort fanden wir aber dann doch erstaunliches: Eine "nackte" Doppelhaushälfte ohne Vorgarten, stattdessen mit zwei Autos.

Doch vor "dem Vergnügen" stand harte Arbeit: Wir mußten den Gipfel des Schweinauer Buck besteigen20161212_133509. Mit einigen Pausen gelang uns das auch. Kleine Hinweise und sehr genaue Koordinaten erleichterten uns das Finden der nächsten Information. 20161212_134112Zielstrebig gingen wir die Suche an und fanden unter Hoher Spannung die Hochspannung und an dieser Stelle auch den versprochenen Hinweis. Gesucht war der Namen eines Artgenossen von Woodstock in nicht ganz korrektor Schreibweise. Wir fanden den Geyer, der uns hervorragend weiter half. Wir bekamen die Werte von A: 5 und von B: 25.20161212_134615
Noch vor Ort rechneten wir. Auch das gelang uns 20161212_134435, dank zarter Hinweise relativ gut (Zitat):  "Denke daran, dass Du in der Schule die Punkt-vor-Strich-Regel gelernt hast!"  Den Insidern unter den geneigten Lesern muß das sicher nicht erläutert werden, die anderen können sich denken, was gemeint ist. Hier ist eine kleine Hilfestellung:
Die aus dieser Formel
((2*B-1)° (B-A).(4*B-4)(A)' N / 0(2*A+1)° 0(A-2).(A+B+1)(A+3)' O) errechneten Koordinaten erklären das obige Zitat, sie führten uns aber dank mehrerer eindringlicher Belehrungen in der Vergangenheit letztlich zur nächsten Stage. Die Belehrungen waren nötig, weil wir in der Schule eben nicht so gut aufgepasst haben.

Zuvor mußten wir aber wieder vom Schweinauer Buck absteigen. Wir wählten den direkten Weg.20161212_140802 20161212_140634

Bei der nächsten Station wurde es uns sofort noch heimatlicher zumute, als auf dem Schweinebuck. Wir landeten - noch einmal sei Google-Maps bemüht, screenshot-2016-12-12-17-50-32an einer sehr prominenten Stelle in Nürnberg-Katzwang, an der Wehrkirche. 20161212_155726Und dort begann eine mühsame Suche nach einer Tafel, die etwas über den Ausbau eines Dachgeschosses erklärte und eine Zahl, die damit im Zusammenhang stehen sollte. Die Koordinaten waren nicht so eindeutig, wie auf dem Schweinauer Buck. Und Informationstafeln gibt es an dieser berühmten Stelle viele. Aber letztlich konnte sich die richtige Tafel nicht mehr vor uns verstecken20161212_155244. Damit begann aber das nächste Problem. Auf dieser Tafel standen mehrere Zahlen. Welches war die richtige? Wir entschieden uns nach einigen Fehlversuchen für 1370.  Diese Zahl lieferte uns die Werte zu C (1), D (3), E (7) und F (0)

Die Wehrkirche hatte uns bei einem früheren Cache erhebliche Kopfschmerzen bereitet. (Für Insider: GC3V8NZ).
Wir sollten damals, um diesen Cache zu finden, Treppen zählen und lernten erst nach vielen Umwegen, dass die oberste Stufe auch dazu zählt. Heute war unser Besuch der Wehrkirche in Sachen Geocaching doppelt nützlich. Unser damals gefundener Cache befand sich nämlich nicht mehr dort, wo er sein sollte, gut versteckt unter diesem Vordach auf der Rückseite der Kirche. Normalerweise war er dort, an einer Kette hängend20161212_15541420161212_155512, gut zwischen Dach und Fenster versteckt. Die Kette war losgerissen und er lag auf dem Dach. Wir konnten den Owner informieren, dass hier Reparaturarbeiten nötig sind.

Ja, und dann kam wieder die Rechenaufgabe.

49° (2*C)(E).(C+E)(2*B-A)' N / (F)(C+D+E)° (C)(D+E-C).(C+E)(A+B+C)' O

Punkt vor Strich und so. Wir haben sie - nach unserer Auffassung - richtig gelöst, können sie aber nicht so in die Aufgabe einarbeiten, dass wir das nächste Level erreichen. Da müssen wir den Experten befragen.

Die neuen Koordinaten glauben wir aber richtig errechnet zu haben. Man sehe und staune, da könnte echt etwas dran sein. Schaun wir mal.

screenshot-2016-12-12-18-18-34Zum zweiten Teil der Cache-Suche 20170101_140044

Der Polizeichor Nürnberg wurde vom Polizeipräsidium Mittelfranken gebeten, an der Trauerfeier für einen SEK-Beamten mitzuwirken, der von einem Straftäter in Ausübung seines Dienstes getötet wurde.

Bedingt durch Krankheit, Urlaub und aus vielen anderen Gründen hatten wir es schwer, Sänger in ausreichender Zahl zusammen zu bringen. Und das bei einem so bedeutsamen Anlass.

Ich hatte unter anderem die Idee, bei Kilian anzufragen, und bekam sofort eine Zusage. Nicht genug damit, Kilian fragte bei Andreas Hofmann nach, der auch sofort bereit war, auszuhelfen.

Ich begann sofort, nach einer Uniform für die Beiden zu fahnden. Das war gar nicht so einfach. Die gängigen Größen im Polizeichor entsprachen so gar nicht der Konfektionsgröße von Andreas und Kilian. Glücklicherweise hatte mein Sangesfreund Hans Steinmüller, der eine riesige Sammlung von - meistens historischen - Uniformen besitzt, auch zwei schlanke Größen der aktuellen Uniform vorrätig. Die passenden Dienstgradabzeichen (Lyra) konnten auch noch organisiert werden.

Kurz vor unserem Auftritt wurden die Beiden (amtsdeutsch) "eingekleidet".img_1123 Sie erregten natürlich sofort Aufsehen. So junge Sänger im alten Polizeichor sind bedauerlicherweise  absolut nicht alltäglich.

Leider gibt es nicht viel Bilder von unserem Auftritt. Aus verständlichen Gründen sollte nicht fotografiert werden. Zwei Bilder haben wir dennoch heimlich - vor - Beginn des Gottesdienstes bei der Stellprobe in der Kirche aufgenommen:

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Ich schaue ja auf dem Bild ein wenig verkniffen. Auch mein Sangesfreund auf dem linken Bild scheint nicht gerade glücklich zu sein. Und vielleicht hätte sich Kilian auch setzen sollen, damit wir auf einer Höhe sind. Trotz allem: Ich freue mich sehr über diese Bilder.

Ich hatte den Beiden ein paar Tage vor dem Auftritt die Noten der Musikstücke, die wir singen wollten, zugeschickt. Andreas und Kilian sind bekannterweise hervorragende Sänger. Sie fanden sich ohne Probleme in die Stücke hinein, und sie hatten auch überhaupt keine Probleme, in dem ihnen fremden Chor mitzusingen, auch in der Stimmlage des zweiten Tenors.

Ich durfte viele Komplimente für meinen Enkelsohn entgegen nehmen. Übrigens auch für Holger, der bei diesem Gottesdienst als Leiter der Spezialeinheiten und Chef des getöteten Polizeibeamten, eine wichtige Rolle spielte.
Sicher kann sich jeder vorstellen, wie stolz ich  war, und wie froh, dass ich bei diesem wichtigen Anlass für die Nürnberger Polizei dabei sein konnte und durfte.

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Sei abschließend noch erwähnt, dass Andreas und Kilian als Sänger von REChord, dem Jugendchor aus Eibach, den Dorle dirigiert, zusammen mit ihrem Chor das traditionelle Weihnachtskonzert des Polizeichors in der Friedenskirche in Nürnberg mit gestalten.

Opa