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Es ist unglaublich, was für wunderschöne Dinge man sehen kann, wenn man ein paar wenige Tage unterwegs ist.

Ich näherte mich langsam aber sicher meinem Zwischenziel bei den "Elchis" nahe Darmstadt. Zuvor gab es aber noch drei wirklich schöne und interessante Stationen.

Worms

Natürlich war der Dom von Worms ein wichtiges Ziel. Von außen ist allerdings nicht viel zu sehen. Baugerüste verdeckten den Blick auf das Gebäude.

Die Innenansicht begeisterte mich nicht wirklich. Beeindruckend für mich war der Altarraum; der Innenraum erschien mir weitgehend düster.

Ich muss gestehen, dass ich mich bisher wenig für das Judentum interessiert habe. Ausgenommen natürlich die schrecklichen Dinge, die während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland veranlasst und gemacht wurden. In Worms hatte ich Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen.

Ich begann mit dem ältesten Judenfriedhof Europas, der Friedhof "Heiliger Sand".
Eine bekannte Legende erzählt, dass die Wormser Juden Sand aus dem Heiligen Land, also aus der Umgebung Jerusalems, mitgebracht und auf dem Friedhof ausgestreut hätten. So sei der Name „Heiliger Sand“ entstanden. Diese Geschichte ist allerdings nicht als gesicherte historische Tatsache belegt. (Quelle: Chatgbt)

Für mich immer ein Grund, inne zu halten, sind die Stolpersteine. Mich beeindruckt die Aussage, dass man gezwungen ist, sich zu verbeugen, wenn man die Namen am Boden entziffern möchte.

Dr. Gernsheim war ein bekannter Kinderarzt in Worms. Es lohnt sich, nachzulesen, was mit ihm gemacht wurde.

Zum ersten Mal betrat ich eine Synagoge. Ich war überrascht, wie nüchtern der Kirchenraum ist. Wahrscheinlich ist die Ursache für meine Überraschung, dass ich sonst bevorzugt katholische Kirchen besichtige.

Ich habe mich nach der Bedeutung des Lichtes über der Bima erkundigt. Eine junge Dame, die den Raum überwachte, konnte mir keine Erklärung geben. Also, was macht der moderne Mensch? Er fragt Chatgbt. Hier die Lösung:

"Die Lampe über der Bima ist oft das Ner Tamid („ewiges Licht“). Sie steht für Gottes Gegenwart und das beständige Licht der Tora; traditionell hängt sie meist über dem Toraschrein, dem Aron ha-Kodesch, doch manche Synagogen platzieren sie über der Bima."

Ich finde das interessant. Bekanntlich erkennt man eine katholische Kirche unter anderem vor allem am "ewigen Licht".

Worms ist aber auch Luther-Stadt. Man kommt beim Rundgang nicht am Luther-Denkmal vorbei.

Worms ist auch die Stadt der Nibelungensage.

Und das habe ich beim meinem langen Bummel auch noch entdeckt:

Lorsch

Wenige Kilometer von Worms entfernt liegt Lorsch. Ich muss gestehen, dass mir dieser Ort bis dahin völlig unbekannt war. Umso überraschter war ich, was mir dort geboten wurde.

Ganz besonders bedeutsam ist das zum Weltkulturerbe ernannte Kloster Lorch, das ich natürlich als Erstes besichtigte.

Dazu noch einige Impressionen von der Innenstadt.

Zwingenberg

Kurz vor den "Elchis" blieb mir noch die Zeit, ein Kleinod zu besichtigen. Ich bin überzeugt, an diesem kleinen Ort fahren viele vorbei. Ich bin froh, dass mich mein schönes Hobby zum Anhalten gebracht hat. Die schönen Bilder zeige ich unkommentiert.

Der aufmerksame Leser erwartet natürlich jetzt das Ergebnis der Schwangerschaft des angehenden Uropas. Leider muss ich diese enttäuschen. Ich war genau 6 Tage zu früh. Allerdings entschädigte ein schöner Besuch bei den werdenden jungen Eltern. David kam am nach meinem Aufenthalt in Fulda zur Welt, da war ich schon wieder daheim in Leinburg.

Wer weiterlesen mag: Meine Reise nach Fulda, (Teil 6)

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Ich war schon einen Tag vor dem vereinbarten Treffen mit meinen Studienkollegen in Fulda, übernachtete dort auf einem komfortfreien, aber absolut zentral gelegenen Wohnmobilstellplatz, und schlief wie in Abrahams Schoß, nachdem ich im Büsle ein schmackhaftes, selbst zubereitetes Vesper verzehrt hatte.

Sehr dominant, natürlich, der Dom. Just am Tag meines Besuchs tagte die katholische Bischofskonferenz in Fulda. Der Dom war für Besichtigungen gesperrt, weil Vorbereitungshandlungen nötig waren. Gerade noch rechtzeitig vor der Schließung konnte ich die Kirche besichtigen.

In unmittelbarer Nähe des Doms befindet sich der Schlosspark, die Orangerie und das Stadtschloss.

Bei meinem Rundgang durch die Innenstadt, traf ich wieder auf sehr schöne, liebevoll renovierte Fachwerkhäuser. Ich genehmigte mir außerdem einen kleinen Imbiss bei einem Italiener.

Damit war ich bereit für meine "Schulkameraden" und deren Partnerinnen. Wir trafen uns in einem netten Hotel außerhalb der Stadt. Wie immer gab es viel zu erzählen. Die Themen haben sich natürlich im Lauf der vielen Jahre geändert.

Anfangs wurden viel dienstliche Themen besprochen. Dann kamen Berichte über den Fortschritt der Karrieren. Schließlich wurden die Kinder vorgestellt, bevor die Enkelkinder zur Welt kamen, die heute auch noch einen relativen großen Umfang in den Gesprächen einnehmen.

Hauptthema sind natürlich inzwischen die diversen Hüft-, Knie-, Prostata-, Herz-, Blasen- und sonstigen Operationen. So ändern sich die Zeiten.
Bemerkenswert bleibt, dass wir uns tatsächlich - Corona ausgenommen - seit 1982 jährlich treffen. Von 20 Teilnehmern wären wir 11 gewesen, hätten nicht zwei von uns einen kurzfristigen Operationstermin bekommen. Fünf unserer Kameraden sind inzwischen leider verstorben, drei haben nie an unseren Treffen teilgenommen.

Es war ein sehr harmonisches, schönes Treffen, und wir freuen uns alle auf Nummer 45.

Nachtrag: Der sehnsüchtig erwartete Familienzuwachs heißt David Maximilian, wog bei der Geburt 3780 Gramm und war schon 57 cm groß. Er hat bereits heute eine große Fangemeinschaft in der Familie. Der diesen Bericht schreibende Uropa hat ihn zwischenzeitlich auch besucht, und durfte ihn zu seinem großen Glück fast eine Stunde schlafend in seinem Arm halten.

Ich bedanke mich bei allen, die meinen Reisebericht bis hierher gelesen habe, und freue mich auf Kommentare.

Meinem Plan folgend musste ich mich vom wunderbaren Elsass trennen und weiter nach Norden fahren. Schon seit längerer Zeit hatte ich Lust, wieder einmal in die Pfalz zu fahren. Ermutigt wurde ich durch den Rat zwei meiner Skatbrüder.

Einer von den Beiden empfahl mir wärmstens den Ort Rhoth unter Riedburg. Dort hin fuhr ich. Wieder hatte ich Glück und konnte auf dem örtlichen Wohnmobilstellplatz den letzten freien Platz ergattern. Direkt an den Reben gelegen. Zwar auch ohne Komfort, aber - wie gesagt - den brauch ich nicht. Auch hier hatte ich ein schönes Abendessen vor Augen.

Zuvor hatte ich einen Härtetest zu bewältigen. Ich stellte fest, dass meine Trinkwasservorräte erschöpft sind. Bei ca. 30 ° war das keine gute Situation. Also, zu Fuß in den zwei Kilometer entfernten Supermarkt in Edesheim. Durch die Weinfelder. Kein Schatten. Schon auf dem Hinweg eine schweißtreibende Angelegenheit.

Auf dem Rückweg war das Gewicht spürbar erhöht. Neben Mineralwasser waren noch wunderbare, süße Zwetschgen in der Tasche, die ich bei einer überaus freundlichen Bäuerin am Wegrand erworben hatte.

Zu Holgers große Freude gab es für den anstrengenden Einkaufs-Marsch im Weinland Pfalz ein Leinburger Hell zur Belohnung. Wie nötig das war, zeigt sich an der Bildschärfe.

Dann wurde die zweite "Belohnung" vorbereitet. Mit Hilfe von Frau Google suchte ich mir für das Abendessen die Weinstube "Alte Schmiede" aus. Das war eine sehr gute Entscheidung.

Eine Hofeinfahrt war zu einem mit Weinreben überdachten "Weingarten" gemacht worden. Leider waren alle Plätze reserviert. Eine überaus freundliche Bedienung bot mir unter Bedauern einen Platz im Lokal an. Mein Appetit nahm diese Einschränkung in Kauf.

Plötzlich fiel ihr ein, dass ein reservierter Platz erst 1 1/2 Stunden später benötigt wurde. Sie bot mir - sichtlich erfreut - diesen Platz an. Auch ich war sichtlich erfreut.

Von der freundlichen Bedienung ließ ich mich beraten. Hier ist das Ergebnis der Beratung:

Im Glas ein "Morio-Muskat". Diesen Namen hatte ich noch nie gehört. Mir wurde erklärt, dies sei eine pfälzische Neuzüchtung. Wie auch immer: Der Wein war wirklich ausgezeichnet.

Zum Essen empfahl sie mir die Spezialität des Hauses. Unverkennbar auf dem Bild eine Bratwurst, außerdem ein Leberknödel, und natürlich eine Scheibe Pfälzer Saumagen.

Das alles hat wirklich hervorragend geschmeckt. Ich bin ja ein guter Esser. Aber es war mir wirklich zu viel.
Die freundliche Bedienung verstand sofort, und bot mir an, den Rest einzupacken.
Ergebnis ist dieses hübsche Täschchen, mit dem ich mich auf dem Heimweg schmückte.
Der Inhalt hat mir am nächsten Tag, kalt, noch einmal ein herzhaftes, gutes Abendessen beschert.

Bei der freundlichen Bedienung, übrigens eine Schweizerin aus Luzern, bedankte ich mich für ihre Freundlichkeit mit folgenden Worten:

Das Essen hat mir ausgezeichnet geschmeckt,
Der Wein war vorzüglich.
Aber am besten waren Sie als Bedienung.

Darüber hat sie sich sehr gefreut.

Den schönen Tag beendete ich auf meinem Campingstuhl zwischen Büsle und Reben.

Am nächsten Tag fuhr ich in den wenige Kilometer entfernten Ort St. Martin. Geocaching "bescherte" mir eine kleine Wanderung durch die Reben und eine interessante Führung durch den Ort.

Nicht nur im Elsass gibt es schöne Orte. St. Martin hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Vor allem wegen der Botschaft, aber nicht nur deshalb hat mich dieser Früchteteppich in der örtlichen Kirche begeistert.

Gutes liegt im Tun

Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass das Bild ausschließlich aus geernteten Früchten besteht.

Das war mein Ausflug in die Pfalz.

Wer gerne weiterlesen möchte: Meine Reise nach Fulda, (Teil 5)

Bummel durch schöne Orte im Elsass

Eguisheim

Mehrmals unternahmen wir unsere Vogesen-Wanderungen von dem wirklich schönen Ort Eguisheim aus. Damals war der Ort noch ein wenig verschlafen. Heute "wälzen" sich Touristenströme aus aller Herren Länder durch die engen Straßen.
Ich schimpfe nicht darüber, schließlich war ich einer davon.

Viele Häuser wurden liebevoll renoviert. Manchmal weiß man nicht, wohin man schauen soll.

Es gibt sehr wenig Dinge, die in meinem neuen Leben besser sind, als es im Alten war. Dazu gehört der enorme Zeitgewinn beim Bummel durch einen Ort. Kein Kleiderständer auf dem Gehweg, keine Schuh-Sonderangebote verzögern das Vorankommen :-). Und es gibt kein Drängeln, wenn die Suche nach einem Geocache etwas länger dauert.

Kaysersberg

Diesen Ort muss man einfach besucht haben. Ich hoffe, meine Bilder können das bestätigen.

Held meiner Jugend

Für Jüngere Leser. Albert Schweitzer war ein studierter Arzt, Organist und Theologe. Als solcher ging er nach Lambarene in Zentralafrika und wirkte dort als "Urwalddoktor". Er wurde weltberühmt, als ihm der Friedensnobelpreis verliehen wurde. Wir haben uns im CVJM intensiv mit seinem Wirken beschäftigt.

Ich kam am späten Nachmittag in Kaysersberg an. Ein riesiger Parkplatz, voll mit Wohnmobilen, ließ eigentlich keinen Platz für Luxus. Den habe ich aber auch nicht gesucht. Was ich haben wollte, war ein feines Abendessen in einem der vielen Restaurants im Ort.
Ich wurde fündig. Es gab ein Kartoffelgericht mit würziger Wurst, Schinken und einem Spiegelei oben drauf. Dazu ein Pichet Elsässer Pinot Noir. Beides hat mir vorzüglich geschmeckt.

Am Nachbartisch speiste ein Niederländisches Paar, mit dem ich eine wunderbare Unterhaltung führte. Ein richtig gelungener Abend.

Was Kaysersberg auf den ersten Blick beherrscht, ist des Kaisers Burg.

Ein reizvoller Geocache "zwang" mich zum Aufstieg. Der sich aber voll lohnte. Kaysersberg liegt strategisch günstig am Beginn eines Vogesentales, das in die Rheinebene mündet. Deshalb war der damalige Kaiser sehr an diesem Ort interessiert.

Zunächst aber ein Blick in die Umgebung:

Der obligatorische Bummel durch den Ort.

Ribeauville

Der Camping Municipal in Ribeauville lag vor 40 Jahren genau neben dem Sportplatz. Für unsere beiden Söhne war das die ideale Kombination.

Einer von den Beiden fragte stets schon nach kurzer Zeit Wanderung: "Wie weit ist es noch?". Das hielt ihn genau so wenig wie seinen älteren Bruder davon ab, nach der Rückkehr von der Wanderung wie ein wilder auf dem Sportplatz herum zu rennen.

Später bekam "der eine von Beiden" von seinem Onkel auf seine Frage lapidar die Antwort: "Die Häfte hammer". Erstaunlicherweise war er damit zufrieden.

"Der Onkel" mit Snoopy, unserem ersten Hund.

Für Ribeauville gilt dasselbe, wie für Eguisheim. Der Ort war für uns Ausgangspunkt zahlreicher Vogesen-Wanderungen. Ein hübscher Ort, der heute wegen seiner idyllischen Gassen und schön renovierten Häuser ein großer Touristenmagnet ist.

Unsere knappe Kasse erlaubte damals keine besonderen Ausgaben. Für Baguette, Croissants, Rotwein, einen Roti de Porc und noch etwas, das ich verschämt verschweige, reichten die Franc allerdings immer.


Und, was noch wichtiger war, eine Einkehr in einer der "Ferme-Auberges" in den Vogesen, Bauernhöfe, die ihre Produkte anboten. Die Kosten dafür waren vom schmalen Budget gerade auch noch gedeckt. Heute sind die Fermes allerdings überwiegend mondäne Restaurants.

Gefehlt hat uns, trotzdem nichts. Die herrliche Landschaft bot uns Natur pur, und das nutzen wir nach Kräften aus.

Natürlich haben wir diese drei Burgen im Laufe der Zeit mehrfach erwandert. Meinem Alter entsprechend begnügte ich mich allerdings damit, sie von unten anzuschauen. Auch das war nicht schlecht!

Ribeauville ist Stadt der Minnesänger, auch Pfeifer oder im Dialekt "Pfiffer" genannt. Ihnen zu Ehren wird regelmäßig ein riesiges Volksfest gefeiert.

Natürlich beherrscht vor allem der Weinbau den Ort.

Und das ist das Ergebnis. In Nostalgie schwimmend, wollte ich auf unserem "Municipal"-Camping übernachten. Da war nichts zu machen! Auch der örtliche Wohnmobilstellplatz war vollständig belegt.

Mir blieb nichts anderes übrig, als weiter zu fahren. Aber, wie so oft, war das nicht das Schlechteste.

Chatenois

In Chatenois fand ich einen kleinen Wohnmobilstellplatz für 7 Wohnmobile in einer Nebenstrasse, mitten im Ort. Der letzte freie Platz war meiner. Absolut ruhig gelegen, und - was für einen, der auf Campingplätze normalerweise verzichtet - mit einer blitzblank sauberen Toilette.

Noch etwas: Die Übernachtung hat mich nichts gekostet.

Natürlich begab ich mich am nächsten Tag auf Erkundung, und wurde nicht enttäuscht. Wieder ein richtig schöner Elsässer Ort.

Mein Geocaching hat mich zu diesem interessanten Ort geführt. Die kleine Hütte ist "tiefer gelegt" und beherbergt die frühere Wasserversorgung des Ortes. Das Bild mit der Treppe zeigt die aktuelle Version.

Während meiner Cache-Suche kam ein älteres Paar dazu. Einwohner von Rebeauville, die glücklicherweise richtig gut deutsch sprachen. So konnten wir uns verständigen.

Sie erzählten mir, dass praktisch durch das Wasserhäuschen die Grenze zwischen den Departements "Haute Rhin" und "Bas Rhin" führt, die das Elsass bilden.

Damit endet mein Bericht über das Elsass.

Wer weiterlesen möchte: Meine Reise nach Fulda, (Teil 4)

Erinnerungen auffrischen im Elsaß

Mit einer gewaltigen finanziellen Kraftanstrengung haben wir uns in den 1980'er Jahren einen Wohnwagen gekauft. Das hat unser Leben verändert. Wir konnten uns trotz Kauf eines Reihenhäuschens Urlaube leisten. Besonders preiswert war es für uns, ins Elsass zu reisen.
"Dank" vieler Überstunden besuchten wir diese herrliche Gegend an Ostern, Pfingsten und im Herbst. Der Camping Municipal in Ribeauville war ausgesprochen preiswert, und in den für uns neuen Supermärkten konnten wir deutlich günstiger einkaufen, als daheim.

Wichtiger waren uns aber die wunderbaren Wandermöglichkeiten in den Vogesen. Jeden Tag erforschten wir eine neue Strecke.

Nicht nur in meiner Erinnerung war das eine wunderbare Zeit.

Zurück zu meiner Reise nach Fulda. Nach der Zahnbehandlung fuhr ich direkt nach Eguisheim, einer der schönsten Orte Frankreichs. Auch hier haben wir mehrere Urlaube verbracht.

Obwohl ich mich bei meiner aktuellen Reise mehr im Ort aufgehalten habe, möchte ich an die Bilder von den Vogesen anknüpfen.

Von Eguisheim führt eine direkte Verbindung zum "Col de la Schlücht", einem Vogesen-Pass auf der Route de Crete.

Von hier aus geht es auf den Sentier de Roche, einem anspruchsvollen, durchaus in Teilen alpiner Weg. Einen derartigen Weg bin ich seit vielen Jahren nicht mehr gegangen. Ich habe es (mit der nötigen Vorsicht) gewagt, und bin diesen Weg gegangen.

Man möge mir verzeihen, wenn ich ausführlich darüber berichte. Ich bin schon ein wenig stolz darauf.

Dieser Weg ist sehr beliebt. Ich war deshalb nicht allein unterwegs.

Der alpine Weg war nicht das größte Problem für mich. Meine fehlende Kondition zeigte sich an dessen Ende.
Um zum Büsle zurück zu kommen, hätte ich ihn entweder zurück gehen, oder einen direkten Anstieg von ca. 200 Höhenmetern überwinden müssen. Ich entschied mich für letzteres. In 21 Spitzkehren ging es direkt nach oben. Mindestens an jeder Spitzkehre habe ich Kräfte gesammelt.

Gerne übernehme ich einen von Christianes Standardsprüchen: "Für mich war's was".

Wer mag, kann gerne weiter lesen: Meine Reise nach Fulda, (Teil 3)