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Mehrere Krankenhausaufenthalte in der zweiten Hälfte 2019, Bauarbeiten auf dem Campingplatz, der damit für uns ohne Wasser und Toilette war, und dann noch Einreiseverbot in die Schweiz wegen Covid 19, hielten uns fast ein Jahr lang von unserer "Zweitwohnung" fern.

Dann endlich, Ende Mai 2020, entdeckten wir im Internet einen Hinweis, dass die Schweiz, Österreich und Deutschland vereinbart haben, unter anderem die "Besitzer von Liegenschaften" zur Pflege, Unterhalt und Nutzung ihrer Liegenschaft ab dem 15. Mai 2020 in das jeweils andere Land einreisen zu lassen.

Die Frage war: "Ist unser Dauercampingplatz eine "Liegenschaft" in diesem Sinn?" Hilfesuchend wandten wir uns an unseren Freund André Zumsteg von der Kapo Aargau. Der machte sich beim Grenzwachtcorps der Schweiz schlau, und siehe da: Der Campingplatz ist eine Liegenschaft in diesem Sinn.

Wir füllten sofort eine "Selbstdeklaration" aus, die für den exklusiven Grenzübertritt erforderlich war.

Wir freuten uns wie die Schneekönige. Zwei Tage später saßen wir im Corsa und fuhren gen Süden.

Am Grenzübergang Ramsen wurden wir allerdings zuerst einmal mächtig enttäuscht. Kein Zöllner, und vor allem kein Grenzwächter weit und breit. Weder auf Deutscher, noch auf Schweizer Seite. Keiner wollte unsere "Selbstdeklaration" sehen. So fuhren wir völlig ungehindert über die Grenze.
Wenn das der Horst Seehofer gemerkt hätte.
Übrigens: Wir haben in den darauf folgenden zwei Wochen häufig die Grenze überquert. Stets unbemerkt von den Sicherheitsorganen. Nur einmal fand, vom Grenzübergang abgesetzt, in Stein am Rhein, eine Kontrolle statt. Bei der durften wir unser Formular vorzeigen. Der Beamte war aber mäßig daran interessiert.
So viel zum Thema "Theorie und Praxis".

Auf dem Hüttenberg eingetroffen, faszinierte uns - wie immer - der phantastische Blick auf Stein am Rhein und den Rheinsee.

Wir hatten die ersten drei Tage ein absolutes Traumwetter und genossen jede Sekunde. Für Verpflegung war gesorgt. Wir brachten so viel Lebensmittel mit, dass wir gut und gerne drei Wochen unabhängig im Wohnwagen verbringen konnten.

Zu unserem Erstaunen nahmen unsere Schweizer Nachbarn die - auch dort - vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen (Mindestabstand, Hygiene, Mund-/Nasenschutz) sehr locker. Auf dem Campingplatz sahen wir niemand mit "Maske". In den Supermärkten auch nicht. Im Einzelfall wurde vor den Hütten ganz schön eng gevespert.

Uns störte das wenig. Wir leben in unserem Bereich ohnehin ziemlich isoliert. Das war uns gerade Recht.

Außerdem gab es interessantes zu fotografieren:

Neue Nachbarn
Direkt unterhalb unserer Veranda
Eine(r) schöner als der/die andere

Nach drei Tagen Sonne begann es zu regnen. Und es regnete jeden Tag. Eine Woche lang. Wir störten uns wenig daran. Das Bücherregal ist voll, und Bayern 1 versorgte uns mit unserer Lieblingsmusik. (SWR1 ist nicht mehr unser Favorit.)

Nach und nach wurden wir mutiger und unternahmen Ausflüge in die nähere Umgebung. Wie kann es anders sein: Der eine oder andere Geocache wartete noch auf unseren Besuch.

Wie hier bei der Kartause Ittingen
Oder mit Blick auf Frauenfeld

Schließlich wagten wir auch den (unkontrollierten) Grenzübertritt.

Hier zum Abschluss noch ein paar "Innenansichten"

Nach zwei Wochen fuhren wir prächtig erholt zurück nach Nürnberg. Ein Termin in Erlangen war fällig. Heute (16. Juni 2020) war dieser Termin. Auf den Tag genau 13 Wochen nach dem vorherigen. Wir waren sicher, dass da eine Transfusion nötig geworden ist. Das war aber nicht der Fall. Wir versuchen es in zwei Wochen noch einmal. Einen schöneren Abschluss unseres Aufenthaltes können wir uns fast nicht vorstellen.

Halt! Stimmt nicht ganz. Wir haben die Rückfahrt unterbrochen. Schaut selbst:

Wir besuchten Elisabeth und Michael in ihrer Wohnung - ein längst überfälliger Besuch

Die Beiden verwöhnten uns mit Michaels Hefezopf (mit reichlich Zibebe), Rhabarberkuchen und einem feinen Vesper. Schön war es. Den kleinen Umweg werden wir ganz sicher noch öfter machen.

Unglaublich spannend ist die geologische Beschaffenheit der Insel. An der Grenze zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte lassen sich an sehr vielen Stellen tolle Felsformationen beobachten.

Und es gibt unglaublich viel Karsthöhlen. Für uns ganz besonders interessant sind kleine Höhlen, ohne Eintritt und Führung. Gelegentlich problematisch für den klaustrophobischen Cacher (!) Aber, was tut man nicht alles, wenn man das begehrte Logbuch in Greifnähe hat.

Was wir ganz besonders lieben, sind die kleinen, auf Tourismus-Prospekten nicht gezeigten, Besonderheiten. Die gibt es auf Mallorca in Hülle und Fülle.

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Seit nahezu 50 Jahren kommen wir mehr oder weniger regelmäßig nach Mallorca. Meistens in den ersten Wochen des Jahres.
Früher, zu einem Zeitpunkt, als es noch kaum bezeichneten Wanderwege und nur ganz exklusiv geführte Wanderungen gab, erkundeten wir weglos die traumhafte Landschaft des Tramuntana, vorzugsweise im Nordwesten. Dazu reicht leider heute die Kondition nicht mehr.

Seit 5 Jahren sind wir Geocacher. Mit gleichbleibender Leidenschaft. In den letzten drei Jahren übten wir dieses Hobby auch auf Mallorca aus. Wir stellten dabei fest, dass wir die Insel in den vielen Jahren nicht kennen gelernt haben.
Mit Geocaching haben wir uns ganz neu und sehr in die Insel verliebt.

In diesem Jahr hatten wir das Privileg, 9 Wochen auf der Insel verbringen zu dürfen. Hier zeigen wir, unsortiert und unbewertet, Bilder von unseren Cache-Fundorten.

Zur Erläuterung: Die Kommentierungen unter den Bildern geben die Ordnungsnummer des Geocaches (GC......) und den Namen wieder, den der so genannte "Owner" seinem Cache gegeben hat.
Jeder Geocacher findet anhand der Ordnungsnummer im Internet auf der Seite https://www.geocaching.com/play/search die Beschreibung des Caches.

Ach, und noch etwas: Unsere Bilder zeigen die Umgebung, in der wir fündig geworden sind. Über die genaue Fundstelle und über die Caches selbst verraten wir natürlich - fast - nichts. Wir verraten auch nichts darüber, welche Rätsel wir lösen mussten, um zu den Verstecken zu kommen. Damit würden wir unseren Cacherfreunden den Spaß am Suchen und Finden nehmen.

Traumhafte Aussichten

Hoch motivierte Geocacher, die entweder auf Mallorca leben, oder sich häufig dort aufhalten, haben an wunderbaren Stellen Geocaches versteckt. Wir durften einige von diesen tollen Leuten bei so genannten "Events" kennen lernen.

Einer der Standardsätze von Geocachern lautet: "Ohne dieses Hobby wäre ich hier nie hin gekommen!"

So genannte "Lost Places"

Gebäude, die von ihren Eigentümern aufgegeben wurden, in Vergessenheit geraten sind, und verfallen.

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So haben wir in diesem Jahr 9 Wochen lang Mallorca erlebt. Es war traumhaft schön.

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Stellt zuerst die Sitzgruppe vorne auf die Veranda.
Holt Euch dann die Stangen für die Markise aus der Versorgungskiste. Sie liegen oben.

Legt die Stangen auf den Tisch und sortiert sie Euch: Links, rechts und in der Mitte.

 

Am besten beginnt Ihr links. Legt dafür auch die braune "Rinne" bereit. Sie soll verhindern, dass bei Regen Wasser auf die Veranda kommt.

                        

Die Stange mit der grünen Schnur verwendet links. Die mit dem weißen Haken rechts. Achtet darauf: Die rechte Stange muss höher sein als die linke, damit das Wasser nach links ablaufen kann.

 Am besten Ihr seid jetzt zu zweit. Öffnet den Reißverschluss der Markise  und löst die Klettverschlüsse.

Rollt die Markise aus.

An der linken Seite wird die braune Rinne befestigt

 

 

 

Einer von Euch bleibt auf der rechten Seite. Hebt die linke Seite auf die Stange, und macht dasselbe rechts.

  

Jetzt  solltet Ihr möglichst schnell die mittlere Querstange befestigen, damit das ganze Halt bekommt. Wiederholt dasselbe links und rechts. 

              Spannt die Stangen gut.

Holt Euch die Schnüre aus dem
Versorgungskasten.

 

 

 

Jeweils links und rechts eine dicke und eine dünne Schnur.

Hängt die dünne Schnur an der oben herausstehenden Spitze der senkrechten Stangen ein und lasst sie außen herunter hängen. Am Rand des Bodens ist ein Haken, in den hängt das metallene Teil am anderen Ende der Schnur ein.
Spannt die Schnur.

                    

Hängt die dicke Schnur ebenfalls oben ein und befestigt sie am Geländer. Die Schnüre sind sehr wichtig, weil sie verhindern, dass der Wind die Markise nach oben wegdrückt.

Holt Euch jetzt noch die übrigen Stangen, befestigt sie an den Querstangen links, rechts und in der Mitte. Spannt sie nicht zu sehr, sonst kommt das ganze aus dem "Gleichgewicht".

 

Eine dünne Schnur mit einem Metallgewicht am Ende haben wir noch. Die hängt ihr an der Spitze der Stange auf der linken Seite ein, lasst sie über die braune Rinne laufen und nach unten hängen. Bei Regen könnt Ihr die Gießkanne unten hin stellen und Wasser für die Toilette auffangen.

Jetzt seid Ihr fertig und könnt die Veranda einrichten. Wir machen das so, das hat sich gut bewährt:

Wir wünschen Euch viel Freude, möglichst oft auf der überdachten Terrasse. 

 

Das große kulturelle Ereignis in Leinburg am 7. Juli 2018 

Ein Mega-Event

Vor wunderschöner Kulisse

Bei traumhaftem Wetter.

Die German-Boys (der Männergesangsverein Germania 1872 Leinburg.

 

Die "Konkurrenz" aus Schwarzenbach-Dörlbach

 

 

 

 

 

Und vom Gesangverein "Vorwärts" aus Leinburg

Nach dem Konzert wurden fleissig die sommerlichen Temperaturen genutzt. Es war ein schöner Abschluss. Mit schmackhaften Broten, von fleißigen Sängern und Angehörigen der Sänger liebevoll gerichtet, natürlich auch mit dem guten Leinburger Bier und einem ebensolchen Wein.

Die mitwirkenden Chöre. Leider gibt es keine Bilder vom Posaunenchor Leinburg, der mit schmissigen Melodien das musikalische Angebot bereicherte.