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Unglaublich spannend ist die geologische Beschaffenheit der Insel. An der Grenze zwischen der afrikanischen und der eurasischen Platte lassen sich an sehr vielen Stellen tolle Felsformationen beobachten.

Und es gibt unglaublich viel Karsthöhlen. Für uns ganz besonders interessant sind kleine Höhlen, ohne Eintritt und Führung. Gelegentlich problematisch für den klaustrophobischen Cacher (!) Aber, was tut man nicht alles, wenn man das begehrte Logbuch in Greifnähe hat.

Was wir ganz besonders lieben, sind die kleinen, auf Tourismus-Prospekten nicht gezeigten, Besonderheiten. Die gibt es auf Mallorca in Hülle und Fülle.

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Seit nahezu 50 Jahren kommen wir mehr oder weniger regelmäßig nach Mallorca. Meistens in den ersten Wochen des Jahres.
Früher, zu einem Zeitpunkt, als es noch kaum bezeichneten Wanderwege und nur ganz exklusiv geführte Wanderungen gab, erkundeten wir weglos die traumhafte Landschaft des Tramuntana, vorzugsweise im Nordwesten. Dazu reicht leider heute die Kondition nicht mehr.

Seit 5 Jahren sind wir Geocacher. Mit gleichbleibender Leidenschaft. In den letzten drei Jahren übten wir dieses Hobby auch auf Mallorca aus. Wir stellten dabei fest, dass wir die Insel in den vielen Jahren nicht kennen gelernt haben.
Mit Geocaching haben wir uns ganz neu und sehr in die Insel verliebt.

In diesem Jahr hatten wir das Privileg, 9 Wochen auf der Insel verbringen zu dürfen. Hier zeigen wir, unsortiert und unbewertet, Bilder von unseren Cache-Fundorten.

Zur Erläuterung: Die Kommentierungen unter den Bildern geben die Ordnungsnummer des Geocaches (GC......) und den Namen wieder, den der so genannte "Owner" seinem Cache gegeben hat.
Jeder Geocacher findet anhand der Ordnungsnummer im Internet auf der Seite https://www.geocaching.com/play/search die Beschreibung des Caches.

Ach, und noch etwas: Unsere Bilder zeigen die Umgebung, in der wir fündig geworden sind. Über die genaue Fundstelle und über die Caches selbst verraten wir natürlich - fast - nichts. Wir verraten auch nichts darüber, welche Rätsel wir lösen mussten, um zu den Verstecken zu kommen. Damit würden wir unseren Cacherfreunden den Spaß am Suchen und Finden nehmen.

Traumhafte Aussichten

Hoch motivierte Geocacher, die entweder auf Mallorca leben, oder sich häufig dort aufhalten, haben an wunderbaren Stellen Geocaches versteckt. Wir durften einige von diesen tollen Leuten bei so genannten "Events" kennen lernen.

Einer der Standardsätze von Geocachern lautet: "Ohne dieses Hobby wäre ich hier nie hin gekommen!"

So genannte "Lost Places"

Gebäude, die von ihren Eigentümern aufgegeben wurden, in Vergessenheit geraten sind, und verfallen.

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So haben wir in diesem Jahr 9 Wochen lang Mallorca erlebt. Es war traumhaft schön.

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Stellt zuerst die Sitzgruppe vorne auf die Veranda.
Holt Euch dann die Stangen für die Markise aus der Versorgungskiste. Sie liegen oben.

Legt die Stangen auf den Tisch und sortiert sie Euch: Links, rechts und in der Mitte.

 

Am besten beginnt Ihr links. Legt dafür auch die braune "Rinne" bereit. Sie soll verhindern, dass bei Regen Wasser auf die Veranda kommt.

                        

Die Stange mit der grünen Schnur verwendet links. Die mit dem weißen Haken rechts. Achtet darauf: Die rechte Stange muss höher sein als die linke, damit das Wasser nach links ablaufen kann.

 Am besten Ihr seid jetzt zu zweit. Öffnet den Reißverschluss der Markise  und löst die Klettverschlüsse.

Rollt die Markise aus.

An der linken Seite wird die braune Rinne befestigt

 

 

 

Einer von Euch bleibt auf der rechten Seite. Hebt die linke Seite auf die Stange, und macht dasselbe rechts.

  

Jetzt  solltet Ihr möglichst schnell die mittlere Querstange befestigen, damit das ganze Halt bekommt. Wiederholt dasselbe links und rechts. 

              Spannt die Stangen gut.

Holt Euch die Schnüre aus dem
Versorgungskasten.

 

 

 

Jeweils links und rechts eine dicke und eine dünne Schnur.

Hängt die dünne Schnur an der oben herausstehenden Spitze der senkrechten Stangen ein und lasst sie außen herunter hängen. Am Rand des Bodens ist ein Haken, in den hängt das metallene Teil am anderen Ende der Schnur ein.
Spannt die Schnur.

                    

Hängt die dicke Schnur ebenfalls oben ein und befestigt sie am Geländer. Die Schnüre sind sehr wichtig, weil sie verhindern, dass der Wind die Markise nach oben wegdrückt.

Holt Euch jetzt noch die übrigen Stangen, befestigt sie an den Querstangen links, rechts und in der Mitte. Spannt sie nicht zu sehr, sonst kommt das ganze aus dem "Gleichgewicht".

 

Eine dünne Schnur mit einem Metallgewicht am Ende haben wir noch. Die hängt ihr an der Spitze der Stange auf der linken Seite ein, lasst sie über die braune Rinne laufen und nach unten hängen. Bei Regen könnt Ihr die Gießkanne unten hin stellen und Wasser für die Toilette auffangen.

Jetzt seid Ihr fertig und könnt die Veranda einrichten. Wir machen das so, das hat sich gut bewährt:

Wir wünschen Euch viel Freude, möglichst oft auf der überdachten Terrasse. 

 

Das große kulturelle Ereignis in Leinburg am 7. Juli 2018 

Ein Mega-Event

Vor wunderschöner Kulisse

Bei traumhaftem Wetter.

Die German-Boys (der Männergesangsverein Germania 1872 Leinburg.

 

Die "Konkurrenz" aus Schwarzenbach-Dörlbach

 

 

 

 

 

Und vom Gesangverein "Vorwärts" aus Leinburg

Nach dem Konzert wurden fleissig die sommerlichen Temperaturen genutzt. Es war ein schöner Abschluss. Mit schmackhaften Broten, von fleißigen Sängern und Angehörigen der Sänger liebevoll gerichtet, natürlich auch mit dem guten Leinburger Bier und einem ebensolchen Wein.

Die mitwirkenden Chöre. Leider gibt es keine Bilder vom Posaunenchor Leinburg, der mit schmissigen Melodien das musikalische Angebot bereicherte.

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Wer weiß, wer oder was "Spätzlelover" ist oder sind? Bis jetzt wahrscheinlich keiner, der das liest.

Hier sind "Spätzlelover". So nennen sich Elisabeth und Michael bei Geocaching.
Heute war ein besonderer Tag:

"Spätzlelover" meets "Buessle"

"Buessle" muss man wohl nicht mehr vorstellen . Uns kennt man. Wir waren Gastgeber für ein kräftiges Frühstück. Anschließend brachten wir das Büsle zur Reparatur nach Neumarkt, weil immer noch an der falschen Stelle Wasser austritt.

Elisabeth und Michael hatten Zeit, und fuhren mit. Die Reise war wohl vorbereitet. Touristisch natürlich, vor allem aber - auch natürlich - für die gemeinsame Suche nach kleinen Döschen.

Da gibt es unweit von der Reparaturwerkstätte einen wunderschönen Baum.

Vor diesem Baum stand im Juli ehrfürchtig der Opa. Er hatte zur Oma gesagt: "Ich hole nur schnell einen Cache, in einer halben Stunde bin ich wieder da." Er war auch rechtzeitig wieder da. Frustriert. Von wegen: Schnell holen! Der Cache war oben, der Opa unten, und hinauf kam er - auf keinen Fall.

Heute sollte das anders werden. "Spätzlelover" war ja dabei. Also frisch das Büsle in der Werkstatt abgegeben und dann zu Fuß zu dem wunderschönen Baum.

Der wird zunächst skeptisch begutachtet.

Doch dann ergreift Michael die Initiative. Er versucht es aus eigener Kraft.  Das reicht nicht. Er bekommt zarte Unterstützung:

Die Unterstützung wird intensiver. Und es klappt tatsächlich.

Und Michael wurde fündig. Der Cache konnte geloggt werden. Der Abstieg war leichter.

 Damit war die Geocaching-Tour noch nicht beendet. Als nächstes stand ein interessanter Earthcache auf dem Programm. Eine Sandstein-Wand, die von uns geologisch fachmännisch begutachtet wurde.

 

Der Ausflug endete, nach einem weiteren Cachefund, der leider nicht dokumentiert wurde, in Kastl. Dort besichtigten wir die Klosterburg, die dem Vernehmen nach demnächst eine Außenstelle der Bayerischen Fachhochschule für Polizei werden soll. Und auch an dieser historischen Stelle war "Spätzlelover" erfolgreich aktiv:

      

Zielstrebige An-näherung,

kurze Suche,

Erfolg-reicher
Zugriff

Sage keiner, wir hätten die Kultur vernachlässigt. Natürlich haben wir intensiv die Klosterkirche besichtigt.

    Es war ein wunderschöner Tag.

Es war Armin, der - vor allem beim Opa - vor drei Jahren (fast) eine Sucht auslöste: Die Suche nach kleinen Döschen in allen denkbaren Verstecken.
Mit ein klein wenig Stolz berichten wir, dass wir inzwischen 1800 Mal erfolgreich einen Geocache gefunden haben.

Jetzt besuchte uns Armin in Hüttenberg, und da haben wir uns für unseren Mentor etwas besonderes ausgedacht. Es gibt nämlich in der Nähe von Paradies (so heißt das wirklich) am Hochrhein einen Geocache, an den sich der Klaustrophobiker Opa nicht einmal annähernd herangetraut hat. Diesen Cache wollten wir Armin zeigen.

Was wir wussten, aber nicht bedacht hatten: Armin ist  Arachnophobiker.

Arachnophobie

Aber der Reihe nach.

Der Geocache "Sandburg" liegt ca. 5 km östlich von Schaffhausen, nahe beim Hochrhein.  Der Cache hat mit vier von fünf Graden zweimal fast den höchsten Schwierigkeitsgrad. Bei der Schwierigkeit, den Cache zu finden und bei der Schwierigkeit des Terrains.

Diese Schwierigkeiten schienen uns allerdings bei unserem Mentor durchaus angemessen.

 

 

Armin war natürlich sofort damit einverstanden. Wir bereiteten ihn darauf vor, dass es schwierig und seine Kleidung mindestens schmutzig wird.

Vor Ort:

 

 

 

Im Hintergrund ist bereits erkennbar, warum der Klaustrophobiker zurückgeschreckt ist, als er nur seinen Kopf in das Rohr steckte.

Armin zieht einen "Einsatzanzug" der Polizei BW an.

Und das erwartet Ihn:

Ein etwas mehr als schulterbreites Rohr, ca. 8 m lang, das sich am Ende vermutlich verzweigt.

Armin zeigt sich im Kampfanzug, noch freudig erregt.

Andere waren auch erregt, aber bei weitem nicht so freudig.

 

 

 

 

 

Auf gehts:

Armin macht sich, mit seinem Handy, einer Taschenlampe und  einem Kugelschreiber (für den Eintrag im Logbuch) bewaffnet, auf den Weg.
Für die Zurückgebliebenen beginnen bange Minuten.

Hier einige Aufnahmen aus der "Innensicht"

Es ist nichts mehr zu sehen und auch nichts mehr zu hören. Hoffentlich kommt er bald wieder. Es wird ihm doch nichts passiert sein ?!

Nach endlos langen, bangen Minuten war zuerst ein leises Schaben zu hören, und schließlich erkannten die Zurückgebliebenen am Ende des Tunnels das Licht der Handy-Taschenlampe.

Gott sei Dank, er kommt zurück.

Der mutige Höhlenforscher wird freudig begrüßt. Und er war froh, wieder das Tageslicht zu erblicken.

 Nützlich: Der "Einsatzanzug"

Leider können wir nicht zeigen, wie sich der Gang am Ende des Rohres entwickelte. Er ging, Armins Bericht zufolge, nach links und rechts weg und zweigte dann jeweils wieder in Nebenhöhlen ab. Man konnte gebückt gehen, hatte aber keine Orientierungshilfen. Irgendwo in einem Nebengang - so der Hinweis zum Geocache - war der Cache versteckt.

Was es aber zuhauf gab waren Spinnweben mit und ohne Inhalt.

Diese und die fehlende Orientierung bewogen Armin, die Suche nach dem Cache abzubrechen. Er meinte, dass alles deutlich unproblematischer gewesen wäre, wenn jemand mit ihm zusammen die "Forschungsreise" unternommen hätte.

Die, die ihn hineingeschickt hatten, und dann bang auf ihn warteten, wären als Begleiter auf jeden Fall völlig ungeeignet gewesen.

Wir sind auf jeden Fall voller Bewunderung dafür, wie Armin seine Phobie unter Kontrolle hatte.