Springe zum Inhalt

Warum in die Ferne schweifen? – Teil 1

Ich habe nach langer Zeit wieder einmal richtig Lust, einen Beitrag zu schreiben. Ursache ist, ich wage es fast nicht zu sagen, der Seniorenausflug Leinburg, das ist die Gemeinde, in der ich seit zwei Jahren lebe.

Vergangenes Jahr versuchten meine Wohnungsnachbarn, mich zur Teilnahme an diesem Ausflug zu überreden. Ich, wie bekannt, ein Camper durch und durch, lehnte fast empört ab:

Omnibus fahren? Kein Vergnügen!
Aus- und einsteigen auf Kommando? Nie und nimmer!
Geplantes Kaffeetrinken, Mittagessen, Spazieren gehen? Nicht mein Ding!

Pünktlich wieder am Bus eintreffen? Auch das noch!

Meine Nachbarn haben mich mit viel Geduld überredet. Ich stieg tatsächlich in den Omnibus ein (überzeugendes Argument für den in Baden-Württemberg Sozialisierten war, dass die Busfahrt "nix koschded").

Langer Rede kurzer Sinn: Es war ein abwechslungsreicher, interessanter Ausflug. Ich hatte nicht nur mit meinen liebenswerten Nachbarn angenehme Gespräche, ich lernte auch neue Leinburger kennen. Und ich lernte das wunderbare Altmühltal, das wir mit dem "Büsle" in den letzten Jahren mehrfach erkundet haben, von einer neuen Seite kennen.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Seniorenausflug, und wieder ging es in das Altmühltal. Und wieder war ich, inzwischen geläutert, dabei. Auch wieder dabei waren die besten Wohnungsnachbarn, die ich mir vorstellen kann: Rosi und Peter.

Rosi und Peter auf dem Schiff von Kelheim nach Riedenburg

Mit dabei auch Gertraud

Zur Erinnerung an den letzten Seniorenausflug füge ich einige Bilder vom damaligen Ziel unserer Schiffsreise ein. Riedenburg war ein - für uns Senioren - sehr wichtiger Aufenthalt. Hier gab es einen vorzüglichen Eissalon, und ein tolles Lokal. Mittagessen hatten wir auf dem Schiff. Das war übrigens das einzig kritikwürdige an diesem Tag. Ein Stück Fleisch und ein Haufen frittierter Kartoffeln (trockene Pommes). Kein Blatt Salat. Offensichtlich hat die Gastronomie das "SchniPoSa" um den Salat gekürzt, damit die höheren Preise für das Schnitzel zu rechtfertigen sind. Damit das Essen nicht gar zu trocken war, sorgte ein schmackhaftes Weizenbier für Feuchtigkeit.
Ach ja, ich nutzte natürlich die Freizeit, die uns die Reiseleiterin für einen Spaziergang einräumte, für mein Hobby.

Diese beiden Ausflüge weckten in mir die Lust, im doppelten Sinn allein noch einmal durch das Altmühltal zu reisen.

Wer Lust hat, kann sich meinen Reisebericht anschauen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert