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Eigentlich wollten wir dieses Frühjahr wieder in die Provence und an die Cote d'Azur fahren. Doch das ging leider nicht. Wir entwickelten ein Alternativprogramm (Schwarzwald), das uns aber letzten Endes wegen schlechten Wetters nicht gefiel.
Ganz kurz entschlossen fuhren wir schließlich nach Vilpian. Wir warfen allen angestauten Ärger über Behinderungen beim freien Campen und über teure Campingplätze in Südtirol über den Haufen und fuhren nach Vilpian zu Ganthalers auf den Campingplatz.

Das war das beste, was wir tun konnten. Wir wurden von Ganthalers (Frau Ganthaler und Joachim, dem neuen Chef) wie gute alte Bekannte höchst erfreut begrüßt - und bevorzugt behandelt. So bekamen wir bekamen fast unseren alten Platz mit Blick auf den Gantkofel.

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Büsle im Vordergrund, Gantkofel im Hintergrund

Lediglich unsere Nachbarn von früher fehlten. Die sind halt schon etwas älter als wir.
Wir blieben 8 Tage und frischten Erinnerungen auf, wo immer es ging. Natürlich nur dort, wo wir mit dem Auto, dem Omnibus oder einem kurzen Spaziergang hin kamen. Der Reihe nach:

Bummel durch Meran:

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Kurhaus in Meran. Vom Cache aus fotografiert. Rechts unten gab es Getränk und Eis.

Die Kirche in Vilpian. Besonders an Ostern - schöne Erinnerungen.

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Pflichtbesuch" bei St. Jakob auf Langfenn
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Ausflug nach Tramin. Earth-Cache (Gletscherstein) mit wunderbarem Blick auf den Kalterer See.

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20160331_134554Was natürlich nicht fehlen darf sind die wunderbaren Jausenstationen.

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Schmidl-Hof oberhalb von Grissian
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Blick vom Schmidlhof auf das Unterland
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Früher im Sommer sehr beliebt: Biergarten unter Nußbäumen beim Gasthaus "Jäger"
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Blick vom "Jäger" auf Apollonia
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Ohne Worte
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Ausflug ins Ultental Weißsee auf 1990 m
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Rückfahrt über den Jaufenpass

Völlig überraschend stand am Sonntag (Frühlingsanfang) Elisabeth vor der Türe und kündigte einen Besuch für den nächsten Tag an. Die Freude war natürlich groß.

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Ein Gruß nach Brasilien

Wir sind nun wieder bestens informiert - auf allen Ebenen. Schön war es. Vielen Dank, Elisabeth.

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Ausgehend von der Fränkischen Schweiz werden in den letzten Jahren auch in Mittelfranken Dorfbrunnen mit bunt bemalten Ostereiern geschmückt. Die Arbeit erledigen die Dorffrauen so, dass der Brunnen am Palmsonntag, also eine Woche vor dem Ostersonntag, fertig gestellt sind.

20160318_160628 Ein sehr schönes Exemplar haben wir gestern beim Einkaufen in Gustenfelden entdeckt. Gustenfelden ist ein Dorf, in dem Fleisch, Obst und Gemüse unmittelbar beim Erzeuger gekauft werden können. Wir sind dort gute Kunden.
Wir haben erfahren, dass die Brunnen vor allem geschmückt wurden, weil in der Juralandschaft Fränkische Schweiz das Wasser knapp und damit kostbar war.

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Ehrlich: Uns gefällt dieser Brauch, vor allem aber auch, wie auskunftsbereit und nett die Dorf-Frauen waren!
Belohnung für deren Arbeit: Ein Leberkäswecken.

20160318_160705Übrigens: Jedes Ei ist ein echtes Hühnerei, kein Plastik, und liebevoll handgemalt. In diesem Fall nicht ganz zufällig: Der Brunnen steht direkt gegenüber vom Geflügelerzeuger, bei dem wir in den letzten Jahren unsere Weihnachtspute, Eier und ähnliches einkaufen.