Ich war schon einen Tag vor dem vereinbarten Treffen mit meinen Studienkollegen in Fulda, übernachtete dort auf einem komfortfreien, aber absolut zentral gelegenen Wohnmobilstellplatz, und schlief wie in Abrahams Schoß, nachdem ich im Büsle ein schmackhaftes, selbst zubereitetes Vesper verzehrt hatte.

Sehr dominant, natürlich, der Dom. Just am Tag meines Besuchs tagte die katholische Bischofskonferenz in Fulda. Der Dom war für Besichtigungen gesperrt, weil Vorbereitungshandlungen nötig waren. Gerade noch rechtzeitig vor der Schließung konnte ich die Kirche besichtigen.






In unmittelbarer Nähe des Doms befindet sich der Schlosspark, die Orangerie und das Stadtschloss.








Bei meinem Rundgang durch die Innenstadt, traf ich wieder auf sehr schöne, liebevoll renovierte Fachwerkhäuser. Ich genehmigte mir außerdem einen kleinen Imbiss bei einem Italiener.







Damit war ich bereit für meine "Schulkameraden" und deren Partnerinnen. Wir trafen uns in einem netten Hotel außerhalb der Stadt. Wie immer gab es viel zu erzählen. Die Themen haben sich natürlich im Lauf der vielen Jahre geändert.
Anfangs wurden viel dienstliche Themen besprochen. Dann kamen Berichte über den Fortschritt der Karrieren. Schließlich wurden die Kinder vorgestellt, bevor die Enkelkinder zur Welt kamen, die heute auch noch einen relativen großen Umfang in den Gesprächen einnehmen.
Hauptthema sind natürlich inzwischen die diversen Hüft-, Knie-, Prostata-, Herz-, Blasen- und sonstigen Operationen. So ändern sich die Zeiten.
Bemerkenswert bleibt, dass wir uns tatsächlich - Corona ausgenommen - seit 1982 jährlich treffen. Von 20 Teilnehmern wären wir 11 gewesen, hätten nicht zwei von uns einen kurzfristigen Operationstermin bekommen. Fünf unserer Kameraden sind inzwischen leider verstorben, drei haben nie an unseren Treffen teilgenommen.
Es war ein sehr harmonisches, schönes Treffen, und wir freuen uns alle auf Nummer 45.
Nachtrag: Der sehnsüchtig erwartete Familienzuwachs heißt David Maximilian, wog bei der Geburt 3780 Gramm und war schon 57 cm groß. Er hat bereits heute eine große Fangemeinschaft in der Familie. Der diesen Bericht schreibende Uropa hat ihn zwischenzeitlich auch besucht, und durfte ihn zu seinem großen Glück fast eine Stunde schlafend in seinem Arm halten.
Ich bedanke mich bei allen, die meinen Reisebericht bis hierher gelesen habe, und freue mich auf Kommentare.